Pfingstgedanken Martina Dittmann

Diese Gedicht wird sich für Euch christlich anhören. Für mich geht es darum, sich zu öffnen für diesen Geist des Aufbruchs, der für uns alle da ist …

Pfingsten liegt eigentlich perfekt. Ostern ist genau 50 Tage her. Der Pfingstsonntag fällt auf die Zeit zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni. Je nach Jahr, stehen wir entweder mitten im Frühling oder der Frühling geht sogar langsam zum Sommer über. Die Tage sind lang, die Nächte sehr kurz. Es ist also eine sehr helle Zeit. Hell, strahlend und bunt, von all den blühenden Blumen und Bäumen.

Es ist auch die Zeit der Fruchtbarkeit. Die Blüten werden befruchtet, Früchte entstehen und wachsen. Erdbeeren, Kirschen…
Es wächst also etwas heran…

Und es ist die Zeit des Friedens. Nur im Frieden können die Dinge wachsen und reifen.

O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens

O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
daß ich Liebe übe, wo man sich haßt,
daß ich verzeihe, wo man sich beleidigt.
daß ich verbinde da, wo Streit ist.
daß ich die Wahrheit sage, wo der Irrtrum herrscht,
daß ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
daß ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
daß ich dein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
daß ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.

Herr, laß mich trachten: nicht daß ich getröstet werde,
sondern, daß ich andere tröste,
nicht daß ich verstanden werde, sondern daß ich andere verstehe; nicht daß ich geliebt werde, sondern ich andere liebe.

Denn wer da hingibt, der empfängt, wer sich selbst vergißt, der findet; wer verzeiht, dem wird verziehen; und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit.

Bild: Photo by Lukas from Pexels